Die beiden Marken, für die separate Verträge gelten, sollen nach der Integration von Chrysler und Jeep durch ein weitgehend deckungsgleiches Netz vertrieben werden. Welche Händler sich daran beteiligen werden, ist noch offen. „Ich rechne damit, dass die meisten Verträge bis Ende April unterzeichnet werden", sagt Martin Rada, Geschäftsführer von Fiat Group Automobiles Austria.
Dieser Tage werden die neuen Vertragswerke den Betrieben zugestellt. Eckpunkte der Einigung: Margen und Standards können nicht, wie ursprünglich vom Hersteller gewünscht, mit jedem Modellwechsel geändert werden. Stattdessen müssen vor einer Margenänderung sechsmonatige Gespräche mit dem österreichischen Händlerverband und danach, sollten diese scheitern, weitere sechsmonatige Verhandlungen mit dem europäischen Verband geführt werden. Bei den Standards wurde eine Lösung gefunden, die laut Händlersprecher Mag. Franz Schönthaler „de facto eine Fixierung auf 5 Jahre" bedeutet.
In einer anderen Hinsicht konnten Rada und Schönthaler, die einhellig die zuletzt sehr konstruktiven Gespräche loben, ebenfalls einen Kompromiss finden. Der seit rund zwei Jahren schwelende Streit um neue Garantiebedingungen wurde durch eine Kompromisslösung beendet.

 



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