In Wels ist die – 2010 noch separat geführte – Elektromobilitätsmesse heuer in die 8. ASTRAD, die Leistungsschau der Lieferanten von Kommunaldiensten, integriert. Am 13. April wurde über Nutzen und Grenzen der Elektromobilität für die österreichischen Kommunen diskutiert. Die Veranstaltung organisierte der Österreichische Städtebund in Zusammenarbeit mit der Austrian Energy Agency. Elektrofahrzeuge seien „nur in Kombination mit öffentlichem Verkehr eine gute Alternative“, meinte Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger, „wenn es darum geht, den Individualverkehr insgesamt einzudämmen“.
Das Themenspektrum der ASTRAD bietet alles, was die öffentlichen Einkäufer für die Straßenerhaltung benötigen: vom Streusalz bis zum Winterdienst- oder Müllsammelfahrzeug. 
In Graz, beim Allrad-Kongress, ist Elektromobilität nur eines der Antriebssysteme und laut Veranstaltern darum Schwerpunktthema, weil der elektrische Antrieb derzeit einen Hype erlebt. Konkret sollen Erfahrungen ausgetauscht, moderne Batteriesysteme diskutiert und neue Lösungsansätze für die Problematik der Reichweite angeboten werden. Insgesamt werden Referenten von 20 international tätigen Unternehmen und Institutionen ihr Wissen weitergeben.