So berichtet der Besitzer eines großen Kfz-Handels- und Reparaturbetriebes in Wien, dass ihm das Arbeitsmarkt-Service (AMS) in den vergangenen Wochen deutlich mehr Bewerber um eine Stelle geschickt habe als zuvor. Diese Momentaufnahme will man in der AMS-Zentrale jedoch nicht bestätigen: „Unsere Zahlen von Ende März zeigen einen Rückgang bei den Arbeitslosen der Metall- und Elektrobranche“, sagt AMS-Sprecherin Dr. Beate Sprenger.
Im Detail: Im Wirtschaftszweig 45, der den Handel mit Kraftfahrzeugen sowie deren Instandhaltung und Reparatur umfasst, gab es mit Ende März in ganz Österreich 3.354 arbeitslos Gemeldete (727 davon waren übrigens weiblich), das sind um 461 Personen (oder 12,1 %) weniger als vor einem Jahr.
Noch deutlicher gesunken ist die Arbeitslosigkeit in verwandten Wirtschaftszweigen: Bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen gab es mit Ende März eine Abnahme um 36 % auf 891 Personen und im Bereich „sonstiger Fahrzeugbau“ waren Ende März 120 Menschen arbeitslos gemeldet (um 37,8 % weniger als im März 2010).



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