Die in sich stark verwobenen Kfz-Betriebe und Autohäuser werden künftig unter einheitlicher Kammerstruktur auftreten. Beide rotieren jährlich in der Führungsaufgabe nach außen und auch die Büros werden künftig unter einer Organisationseinheit geführt. „Die neu gebildete Allianz“, so Ernst und Nagl im info4you-Gespräch, „dient der Bündelung der Kräfte gegenüber negativen Einflüssen aus Industrie und Politik.“
Kammerpräsident Komm.-Rat Dr. Christoph Leitl erblickt in diesem Schritt eine Chance, weitere Strukturbereinigungen in der Wirtschaftskammer Österreich voranzutreiben.
Wenig Freude können der Maßnahme Splittergruppierungen abgewinnen, weil damit einige höherrangige Funktionärsposten obsolet werden. Insider sind verwundert, wie dermaßen diskret reformiert wird und kein Außenstehender davon etwas merkt.