Kaum ein Lack- oder Zubehör-Hersteller aus dem automotiven Bereich hatte den Weg nach Wieselburg gefunden. Auch das Referat von Peter Hartl, Berufsgruppensprecher der Lackierer innerhalb der Malerinnung, hätte mehr Zuhörer verdient gehabt: Schließlich warf der Branchenkenner mit jahrzehntelanger Erfahrung einen überaus kompetenten Blick in die Zukunft der Fahrzeuglackierung, die nicht zuletzt von der Nanotechnologie geprägt werden dürfte. „Autos, die auf Knopfdruck wie ein Chamäleon die Farbe wechseln oder über den Lack Strom erzeugen, können durchaus Realität werden“, so Hartl.
Insgesamt wurden bei der vom 10. bis 12. März abgehaltenen „austro-farbe“ 2.800 Fachbesucher verzeichnet. Die Schau, früher in Krems angesiedelt und 2009 als Gastveranstaltung in Wieselburg platziert, wurde erstmals zur Gänze von der Messe Wieselburg organisiert. Die nächste Auflage könnte 2013 stattfinden. Dabei erwägen die Veranstalter eine neuerliche Zielgruppenerweiterung um Tapezierer, Bodenleger und Raumausstatter. Hartl und seine Mitstreiter wollen sich darum bemühen, mit entsprechender Vorlaufzeit dann auch den Kfz-Sektor besser zu verankern.
„Auf Basis der durchgeführten Aussteller- und Besucherbefragung wollen wir das Thema intensiv weiterverfolgen und die Messe erweitern und verbessern“, meint Messepräsident Bernhard Lechner.



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