Nach den jüngsten Informationen des Reifenherstellers gab es in den Produktionsanlagen im Nordosten Japans (Tochigi, Nasu, Kuroiso, Tokio) zwar keine kritischen Schäden. Die Produktion wurde aber dennoch angehalten, um Sicherheitsüberprüfungen durchzuführen. Erst wenn die Stromversorgung gewährleistet ist, kann die Arbeit wieder aufgenommen werden. Das Werk in Yokohama, in dem die Produktion nach dem Erdbeben vorerst gestartet worden war, steht wegen der Einschränkungen bei der Stromversorgung wieder still. In allen anderen Fertigungsstätten läuft der Betrieb nach Plan; insgesamt hat Bridgestone in Japan 21 Reifenwerke.
Bei Yokohama arbeiten die Werke in Shinshiro, Mie und Onomichi störungsfrei, soweit sie nicht von Stromabschaltungen betroffen sind. Zeitweise abgeschaltet und auf Schäden überprüft wurden die Produktionsstätten in Mishima, Hiratsuka, Hiratsuka-Higashi, Hamatite und Nagano. Dann konnte die Arbeit zumindest teilweise wieder aufgenommen werden: Wegen Stromrationierungen und Problemen bei der Rohstoffversorgung sind aber neuerliche Stopps nicht auszuschließen.