Derzeit sei Helvetia, rechne man Gruppen wie Uniqa oder VIG zusammen, auf 11. Position. Aus eigener Kraft bedeute ohne Zukäufe, so Vorstandsvorsitzender Dr. Burkhard Gantenbein. Trotzdem sei Helvetia weiterhin an sinnvollen Übernahmen von Gesellschaften oder Portfolios (wie beim Transportbestand der VAV) interessiert, für Zukäufe habe man genug Kapital, erklärte Gantenbein, der noch einiges Potenzial bei der Effizienzsteigerung durch Automation sieht. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Nutzung von Konzernsynergien: So wurde eine IT-Strategie neu definiert und die Führung der Sparte Leben unter Leitung von Dipl.-Math. Jürgen Horstmann zusammengeführt. Entscheidend seien aber nicht Strategiepapiere, sondern deren Umsetzung, so Gantenbein. Ertragreiches Wachstum und Profitabilität stehe dabei im Vordergrund. Nach neuerlichem 10%igem Wachstum (wie 2009) in der Produktivität und im Gesamtbestandszuwachs habe man ein Allzeithoch erreicht, so Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb/Marketing. Ziel 2011 sei, wieder stärker als der Markt zu wachsen. Helvetia werde sich im angestellten Außendienst – derzeit 212 Mitarbeiter – um 10 % verstärken. Insgesamt beschäftigt Helvetia 650 Personen, davon in der Generaldirektion 200. Bei der Verstärkung des Außendienstes werde man nicht vorrangig weiße Flecken erschließen, sondern sich zum Beispiel im Gebiet Ost verstärken und kleinere Stützpunkte ausbauen.
Im Rahmen der Präsentation der Jahresergebnisse 2010 wurde Dipl.-Math. Jürgen Horstmann vorgestellt, der das Lebensversicherungsgeschäft von Helvetia in Deutschland und nun auch in Österreich führt.



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