Da sage noch einer, Erfinder würden sich nur Dinge ausdenken, die man zu nichts brauchen könne. Zumindest im Fall von Günter Joschkas, Helmut Luka und Jochen Reylinger stimmt das nicht: Denn der Kraftstofffilter, den das Trio konstruiert bzw. entwickelt hat, ist bei einem deutschen Premiumfahrzeug-Hersteller bereits in Serie eingebaut und wird von Mann+Hummel auch auf dem Nachrüstmarkt vertrieben. Das Besondere daran ist, dass ein bereits vorhandenes rundes Filterelement so weiterentwickelt und perfektioniert wurde, dass bei gleichbleibender Filterleistung zusätzliche Komponenten untergebracht werden konnten. So sind im Filter Heizelemente integriert, die die empfindlichen Einspritzdüsen von Dieselautos vor Verunreinigungen schützen. In feuchtwarmen Ländern hingegen sind die Filter mit Wasserabscheidesystemen ausgestattet.
Der Filter ist in den USA und in Europa patentiert. Bei Mann+Hummel arbeiten mehr als 700 Mitarbeiter an der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren; die 11.800 Mitarbeiter erwirtschafteten im Vorjahr einen Umsatz von 1,67 Mrd. Euro.
Die ausgezeichneten Mitarbeiter sind in der Konzernzentrale in Ludwigsburg tätig.
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