Laut Erhebungen des ÖAMTC ändern die Tankstellen in den Ballungszentren die Preise deutlich häufiger als in ländlichen Gebieten. Während es in den Städten im Schnitt nach der obligaten Preiserhöhung zu Mittag zu 4 Änderungen kommt, ist dies am Land nur 2-mal der Fall. Schuld ist – natürlich – der größere Wettbewerb in den Ballungszentren. Laut dem ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperten Martin Grasslober führt eine größere Zahl von Tankstellen aber nicht automatisch zu niedrigeren Preisen. Die Preissteigerungen, die nur 1-mal täglich (seit 1. Jänner zu Mittag statt wie bisher zu Betriebsbeginn bzw. Mitternacht) durchgeführt werden dürfen, liegen in den Städten im Schnitt bei 6 Cent pro Tag, am Land bei 3 Cent.
Interessant sind die „Ausreißer“, die der ÖAMTC festgestellt hat: Eine Innsbrucker Tankstelle änderte ihre Priese gleich 11-mal pro Tag, andere Betreiber ließen die Kosten sogar eine ganze Woche unverändert – so zum Beispiel in Wallern (Burgenland), Hinterstoder (Oberösterreich) und Koblach (Vorarlberg).



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