Bis auf einige wenige Ausnahmen seien alle 19.003 österreichischen Fahrzeugbesitzer, die vor rd. einem Jahr von Toyota angeschrieben worden waren, in ihre Werkstätten gekommen, um ihre Autos wegen möglicher Probleme mit dem Gaspedal kontrollieren zu lassen, sagt Binder. „Wenn sich jemand bis jetzt nicht gemeldet hat, dann kommt er nicht mehr.“ Über die Kosten für diese Aktion will Binder nicht sprechen.
Mittlerweile ist klar, dass Toyota keine Schuld trifft: Am Mittwoch hatten vom US-Kongress beauftragte Elektronikexperten erklärt, dass es keine elektronischen Probleme in jenen Autos gegeben habe, die – angeblich – allein beschleunigt hätten. Vielmehr hätten die meisten Fahrer im Stress Bremse und Gaspedal verwechselt, in anderen Fällen hätten rutschende Fußmatten die Unfälle verursacht. Komm.-Rat Friedrich Frey, Chef des heimischen Importeurs, zeigte sich über das Ergebnis der Untersuchung erfreut, aber nicht überrascht: „Wir selbst und unsere Vertragspartner waren von Anfang an von der hohen Qualität unserer Fahrzeuge überzeugt.“