Demnach wird mit einer Steigerung der Verkäufe um 12 % auf 12,9 Mio. Einheiten gerechnet. Damit bleibt der Absatz zwar hinter dem Durchschnitt der Vorkrisenjahre von rd. 16,5 Mio. Stück pro Jahr zurück, zeigt aber im Vergleich zu 2009 mit 10,4 Mio. und 2010 mit 11,55 Mio. einen deutlichen Aufwärtstrend. Besonders gut in Szene setzen konnten sich im vergangenen Jahr die sogenannten „großen Drei“ unter den US-Autobauern.
General Motors erreichte trotz der Einstellung von vier Marken einen Markanteil von 19,1 % (2009: 19,8%). Ford steigerte sich von 15,1 % in 2009 auf 16,5% im Vorjahr und löste damit Toyota (16,9 % 2009, 15,2% 2010) an der zweiten Stelle der Marktanteilsstatistik ab. Chrysler wuchs von 9 auf 9,4 % ebenso wie Nissan von 7,4 auf 7,8 % und Hyundai/KIA von 7,3  auf 7,9 %, während Honda von 11,1 auf 10,6 % zurückfiel. Dem VW-Konzern gelang von niedrigem Niveau aus eine Vervierfachung des Absatzes auf 800.000 Einheiten. Im Luxussegment konkurrieren Mercedes und BMW um die Nummer 1 mit Lexus; vergangenen November hatte Mercedes seit Langem erstmals wieder die Nase vorn.