Der Vertreter des im Vorjahr durch zwei massive Rückrufe gebeutelten japanischen Herstellers sprach nach den positiven Erfahrungen der Detroit Autoshow von einem Neustart der amerikanischen Automobilbranche im heurigen Jahr. Ausschlaggebend seien dafür neben dem Aufschwung der Wirtschaft das mit 10 Jahren hohe durchschnittliche Alter der in den USA zugelassenen Fahrzeuge und der eklatante Mangel an Gebrauchtwagen.
Darüber hinaus wird in den Staaten damit gerechnet, dass die Bevölkerung in den nächsten 10 Jahren um rd. 10 % (das sind 30 Mio. Menschen) wachsen wird.
Im US-Automobilgeschäft müsste lt. Lentz drei Faktoren erhöhte Beachtung geschenkt werden:
• 1. den geänderten Erwartungen der jüngsten Käufer an heutige Automobile,
• 2. den Frauen als äußerst kaufkräftige Zielgruppe und
• 3. den sogenannten Hispanos als Bevölkerungsgruppe mit der dynamischsten Entwicklung. Insgesamt rechnet Lentz damit, dass in den nächsten Jahren das Vorkrisenniveau von 16,5 Mio. Neuzulassungen pro Jahr zumindest wieder erreicht werde.



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