Der Grazer Autohändler Mag. Ulfried Hainzl hat auf politischen Druck hin resigniert, worauf der Knittelfelder Karosseriebauer und -lackierer Ing. Josef Herk zu Steiermarks neuem WKÖ-Präsidenten designiert wurde. Der 50-jährige Wirtschaftsbündler führt den Kfz-Betrieb mit aktuell 20 Mitarbeitern seit 1988 in zweiter Generation und fällt im Autolackierhandwerk durch seine besonderen Aktivitäten in der Ausbildung und im Kundenzugang auf. Als Obmann der Bundessparte Gewerbe werde er sich zurückziehen, teilt er mit.
Insidern zufolge scheiterte Hainzl an seiner eigenmächtigen Personalpolitik. Er soll einem Kammerangestellten in die Position des Wirtschaftslandesrates verholfen haben. Die Dienstwagenaffäre, er kaufte einen für WKÖ-Verhältnisse überteuerten Dienstwagen im familieneigenen Autohaus, brachte politisch das Fass zum Überlaufen (siehe auch eigene Meldung „Die Zeit nach der Präsidentschaft“ in dieser info4you).
www.herk.at
