Lediglich im reinen Neuwagengeschäft werden bei steigenden Umsätzen unzureichende Renditen erwirtschaftet, wobei sich aktuell das Ertragsbild weiter leicht verbessert. Diese Stimmung zieht sich durch ganz Österreich und alle Branchenbereiche.
Markus Meisinger, geschäftsführender Gesellschafter seines gleichnamigen Mehrmarkenautohauses in Völs bei Innsbruck, führt diese Entwicklung auf hauptsächlich zwei Faktoren zurück: a) die bevorstehende CO2-steuerbedingte Verteuerung von Neuwagen und b) die niedrigzinsbedingte Investitionsbereitschaft der Konsumenten, ihr Erspartes in Autos zu investieren.
Aber auch im Aftersales ist der Teufel los, wie Lieferanten erklären. Der Ersatzbedarf boomt und auch die Werkstattausrüstung feiert ihre Erfolge. Selbst Kfz-Versicherungen verzeichnen eine erkennbare Steigerung von wirklich verkauften Polizzen.
Allerdings, so die einheitliche Meinung, ist der Preisdruck außergewöhnlich, was darauf hinweist, dass der Markt in sich nicht wirklich wächst, sondern tüchtige Organisationen und Dienstleister vom Umsatzkuchen mehr abschneiden können.