Der Grund für den – doch überraschenden – Rücktritt liegt im Trommelfeuer durch die Medien und auch in internen Querelen, die es nach der sogenannten „Dienstwagenaffäre“ gab. Hainzl hatte wenige Monate nach seinem Antritt als Präsident der WK Steiermark (März 2010) im Autohaus Winter in Graz, das von ihm und seiner Frau Michaela geführt wird, einen Lexus LS 600h gekauft (siehe „Der Präsident und sein Lexus“ in info4you vom 18.1.). Die WK hatte für das Fahrzeug, das mit rd. 127.000 € in der Liste steht, 80.000 € bezahlt. Nach heftiger Kritik kaufte Toyota Austria den Lexus und stellte ihn der Wirtschaftskammer zur Verfügung. Mittlerweile ist der Kauf rückabgewickelt, das Auto gehört wieder dem Autohaus Winter. Hainzl, der seinerzeit auch Landesgremialobmann der Kfz-Händler war, wird sich nun verstärkt auf sein Autohaus konzentrieren, in dem Toyota, Lexus und Saab verkauft werden.
www.auto-winter.at
