Seit dem Produktionsstart im Jahr 1983 wurden „exakt“ 20 Millionen Getriebe gefertigt. Im Anfangsjahr waren es erst 255.000 Stück, 2010 liefen dagegen schon knapp 520.000 Fünf- und über 360.000 Sechsganggetriebe vom Band. Heuer rechnet Generaldirektor Rudolf Hamp vor allem beim Fünfganggetriebe mit weiteren Zuwächsen, insgesamt soll die Getriebefertigung auf mehr als eine Million Stück steigen.
Parallel sind Investitionen geplant: Der Maschinenpark für das Fünfgang-Modell F17 stammt zum größten Teil noch aus dem Jahr 1993, nun wird die Hälfte der Geräte umgebaut oder überholt. 38 weitere Anlagen werden komplett neu errichtet. Für diese Modernisierung wendet GM Powertrain insgesamt 50,2 Millionen Euro auf.
Investitionen gibt es weiters beim Sechsgang-Getriebetyp M20/32, der ab sofort mit Start-Stop-Funktion sowie ab August 2012 auch in einer Allradversion vom Band laufen wird. In Summe werden heuer rund 80 Millionen Euro in das 2.200 Personen beschäftigende Werk fließen.
Was hatte die Politik dazu zu sagen? Gemäß Ressortverteilung lobte Mitterlehner den „Turnaround nach der Wirtschaftskrise", Hundstorfer die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Zu den zukünftigen Rahmenbedingungen für die individuelle Mobilität, die schließlich all dem zugrunde liegen, war von beiden jedoch nichts zu hören.
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