Mit 47,3 Mrd. € liegt man beim Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2010 um 24 % höher als 2009: Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, sprach vom höchsten Umsatz in der 125-jährigen Geschichte von Bosch. Noch stärker stieg das Niveau im Sektor Kraftfahrzeugtechnik, nämlich um 29 %: Dieser Bereich trug mit 28 Mrd. € auch den größten Teil des Umsatzes bei. Weltweit nahm die Zahl der Beschäftigten um 4,7 % auf 283.500 Mitarbeiter zu. Für 2011 wird eine Fortsetzung des Aufschwungs erwartet. Erstmals soll der Umsatz über 50 Mrd. € liegen.
Bosch feiert heuer das 125-Jahr-Jubiläum seines Bestehens und den 150. Geburtstag von Firmengründer Robert Bosch. Der am 23.9.1861 in Albeck bei Ulm geborene Bosch hatte am 15.11.1886 in Stuttgart seine „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ gegründet. Dort schuf er 1897 die erste Niederspannungs-Magnetzündung für Kraftfahrzeugmotoren und 1902 als Nachfolger die Hochspannungs-Magnetzündung. Auch die Beleuchtungsanlage mit eigener Stromversorgung durch einen Generator wurde 1913 von Bosch erfunden, ebenso 1927 die erste Dieseleinspritzpumpe für Lkws (1936 auch für Pkws). Ebenso gehen die Erfindung der Lambdasonde für den Katalysator (1976), ABS (1978) und ESP (1995) auf das Konto von Bosch.
Heute ist das Unternehmen in mehr als 60 Ländern aktiv; jährlich werden 3.800 Patente angemeldet.
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