Nach der Mitte November eröffneten Insolvenz der Karner & Grossegger Automobil GmbH und der rund ein Monat später erfolgten Inhaftierung von Geschäftsführer Heinrich Karner (er befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft) haben sich nun alle Hoffnungen auf eine etwaige Fortführung zerschlagen. Das Unternehmen wird liquidiert, die Aussicht auf nennenswerte Erträge für die Gläubiger ist lt. beteiligten Kreditschützern aber gering.
Fortbestehen könnte lediglich der jahrzehntelang von Peter Grossegger geführte Kfz-Betrieb in Salzburg. Für die Bentley-Vertragswerkstätte gibt es mehrere Interessenten, auch eine Übernahme durch die dortigen Mitarbeiter ist denkbar. Eine Entscheidung soll in den nächsten beiden Wochen fallen. Grossegger selbst war übrigens seit Jahren nicht mehr in der auch nach ihm benannten Firmengruppe aktiv.
Unklar sind unterdessen die zukünftigen Importstrukturen der von Karner & Grossegger vertretenen Marken. Während Ferrari auch von Denzel vertrieben wird, gibt es bei Maserati, Rolls-Royce und Aston Martin vorerst keinen österreichischen Ansprechpartner.



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