Der Aufwand bei der Einführung einer Umweltzone und die Beeinträchtigung der betroffenen Bevölkerung stünden „in keinem sinnvollen Verhältnis zum erzielten Nutzen“, heißt es in der Studie, die vom Vorsitzenden des ÖVK Univ.-Prof Hans-Peter Lenz herausgegeben wurde. „Die erzielten minimalen Vorteile lassen sich durch andere Maßnahmen viel leichter, sinnvoller und nachhaltiger erreichen als durch Umweltzonen“, so Lenz. Die Begründung – Umweltschutz – erscheint lt. Lenz fragwürdig und eher als Zeichen von politischem Aktionismus denn als MAßnahme zum Umweltschutz: „Es kann nicht sein, dass diese Hindernisse es insbesondere dem nicht begüterten Teil der Bevölkerung unmöglich machen, sich mit etwas älteren, aber offiziell zugelassenen, voll funktionstüchtigen Autos in Europa frei zu bewegen.“
Lenz hat errechnet, dass man z.B. in Graz durch die natürliche Erneuerung der Autoflotte in eineinhalb bis zwei Jahren die gleichen Ergebniss errreichen würde als durch die Einführung einer Umweltzone. Auch wenn man 750 Einfamilienhäuser statt mit Festbrennstoffen mit Fernwärme versorgen würde, hätte man nach einem Jahr eine gleich große Emissionsminderung wie mit einer Umweltzone.
Die Studie kann beim OEVK unter info@oevk.at bestellt werden.
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