Auch der Haftverhandlungstermin am 7.1. brachte Mag. Heinrich Karner nicht die ersehnte Freiheit: Konkret wirft die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt dem 34-Jährigen „eine Vielzahl von Betrugshandlungen mit dem Handel von Luxusfahrzeugen“ vor, wie StA-Sprecher Mag. Erich Habitzl mitteilte. Auch Landesgerichtssprecher Mag. Hans Barwitzius bestätigte die Inhaftierung von Karner.
Laut dem Anwalt von Karner Dr. Peter Philipp werden seinem Mandanten Betrug und die Veruntreuung von Autos und Geldbeträgen vorgeworfen. Der Anwalt will nun eine Liste erstellen, da nach den Angaben von Karner die Summen, die ihm die Geschädigten vorwerfen, nicht stimmen. Laut Philipp handle es sich nur um zehn Geschädigte, während die Staatsanwaltschaft von einer „Vielzahl“ spricht. Nach Angaben von Philipp sei die U-Haft gegen seinen Mandanten aufgrund der Vielzahl von Fakten verhängt worden. Seiner Meinung nach fällt die ganze Angelegenheit „eher ins Zivilrecht als ins Strafrecht“. Philipp spricht davon, dass einige Fakten zum Beispiel unterschiedliche Preisvorstellungen beim Eintausch eines Fahrzeuges beim Kauf eines Neuwagens betreffen.
Der Betrieb beim ehemaligen Ferrari-, Maserati-, Aston-Martin- und Rolls-Royce-Importeur mit Sitz in Vösendorf wird seit der Insolvenz eingeschränkt weitergeführt.
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