Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz, Vorstand des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik, hat diverse Studien analysiert und herausgefunden, dass die Feinstaubkonzentrationen rund um den Jahreswechsel 100 Mal höher sind als im Jahresschnitt. Laut Lenz – ehemaliger Leiter des Instituts für Verbrennungsmotoren an der TU Wien – ist die Wirkung vieler Konzentrationen, die aus den Feuerwerken entstehen, noch gar nicht bekannt. Doch gerade diese Partikel sind durch die Explosion sehr klein und dringen leicht in die Lunge ein. Messungen haben ergeben, dass toxische Metalle wie etwa Barium nach dem Feuerwerk in einer bis zu 580 Mal höheren Dosis im Schnee enthalten sind als normal. Auch die Werte von Strontium oder Blei sind deutlich höher als sonst.



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