Obwohl selbst schon seit mehreren Jahren nicht mehr Aussteller der Vienna Autoshow, spricht Mazda-Austria-Geschäftsführer Günther Kerle vom Ende der „Vienna Autoshow“, die alle zwei Jahre, also erst wieder im Jänner 2012 stattfinden soll, wenn Porsche Austria aus dem Kollektiv der Importeure ausschert. Ähnlich formuliert auch Dorit Haider, Pressedirektorin von Renault Österreich, die Entwicklung und bedauert den „Alleingang“.
Nun soll bei der nächsten Sitzung des Arbeitskreises der Automobilimporteure Anfang Dezember 2010 die weitere Vorgangsweise besprochen werden. Vor allem, was die Politik der Reed Messe in Wien betrifft, die sich jahrelang um einen einheitlichen nahezu vollständigen Auftritt aller Marken bemüht hat.
Reed-Messe-Wien-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Matthias Limbeck ist sich keiner Schuld bewusst: „Wir haben bereits im Sommer 2010 die Anfrage von Porsche Austria den Importeuren mitgeteilt und es wurde mehrfach im Lenkungsausschuss darüber diskutiert. Fakt ist: Der geplante Auftritt von Porsche ist eine normale Gastveranstaltung, die temporär in der Messe Wien eingemietet ist. Wäre sie nicht hier, würde sie wahrscheinlich in einer anderen Location stattfinden.“
Aus Importeurskreisen ist zu hören, dass in den vergangenen Monaten weitere Markenorganisationen bei der Reed Messe zur Durchführung einer jährlichen „Vienna Autoshow“ vorstellig wurden.
Da sich der Markt wieder bewegt und die jährlich stattfindende Ferienmesse mit rd. 60.000 Besuchern ein starker Frequenzbringer ist, sind inzwischen Bestrebungen im Gange, wieder zum Jahresrhythmus der „Vienna Autoshow“ zurückzukehren. Von einer Gefährdung des Messetyps könne daher nicht gesprochen werden, erklärt Limbeck.



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