Dr. Alfred Prokesch war nach einer Rückenoperation bereits mehrere Monate lang in einem Pflegeheim gelegen, ehe ihm eine Lungenentzündung zum Verhängnis wurde. Laut Informationen aus seinem Umfeld hatte ihm in den vergangenen Monaten auch der Lebenswille gefehlt. Prokesch war im Sommer 1972 von der „Krone“ zum „Kurier“ gewechselt und hatte das Motorressort zu seiner heutigen Größe ausgebaut. 1995 war er in Pension gegangen, dem „Kurier“ aber noch eine Zeitlang als freier Autor erhalten geblieben. Prokesch hatte neben seiner journalistischen Tätigkeit auch Bücher geschrieben und war in der Oldtimerszene aktiv.