Dipl.-Ing. Hanno Miorini, Leitung Verkauf Kfz-Technik Erstausrüstung Österreich/Südosteuropa bei Bosch, berichtete über die positive Geschäftsentwicklung. Er wies auf die 2.500 Patente des in Österreich geborenen Barenyi, des „Vaters der Passiven Sicherheit“ hin, die Miorini und seine Familie bei einem schweren Unfall gerettet hätten. Außerdem kündigte er die 2011 von Bosch gefeierten Jubiläen an. Komm.-Rat Franz Steinbacher ließ in der Laudatio den Karriereweg Prüllers Revue passieren, der gegen den Willen des Vaters (der ihn gern als gelernten Werkzeugmacher gesehen hätte) Sportreporter wurde. Prüller, der zu den besten Freunden von Jochen Rindt zählte, wurde 1962 Sportchef beim „Express“, und wechselte 1972 zur „Krone“. Steinbacher erzählte unter anderem, dass Prüller sich von seinen 1.000 Schilling Gage, die er bei der Tageszeitung „Express“ bekam, ein Ford Eifel Cabrio angeschafft habe. Dazu soll Rennfahrer Juan Manuel Fangio Prüller 1960 angesichts der „Rennen“ auf der (damals noch befahrbaren) Wiener Kärntnerstraße gesagt haben: „Dir geht es wie Stirling Moss! Dem hat zum Sieg auch immer nur das richtige Auto gefehlt!“
Den 2010 zum 6. Mal von der Arbeitsgemeinschaft für Motorveteranen Bela-Barenyi-Preis mit Unterstützung der Robert Bosch AG/Wien in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC vergebenen Preis symbolisiert der Gräf- & Stift-Löwe, dessen Vorbild an der Nussdorfer Donauschleuse steht.



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