Nach Ansicht von Ulrich Fromme, Vizepräsident des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) würde trotz aufkommender E-Mobilität aber jegliche Weiterentwicklung ohne die Einbeziehung der Automobilhersteller zu nichts führen. Das ZDK erkennt Tendenzen, dass der Autohandel in den Plänen mancher Automobilhersteller zur Randerscheinung verkommt. „Allenfalls wird ihm die Rolle eines Erfüllungsgehilfen in Nischenmärkten zugestanden“, formuliert Fromme im Vorfeld zum 2. Fabrikatshändlerkongress, der mit starker österreichischer Funktionärspräsenz am 22. 10. in Frankfurt stattfindet, kantig diesbezügliche Existenzängste.
Immer größere Teile des Kuchens verbleiben bei den Herstellern selbst oder landen bei Marktteilnehmern, die bis vor kurzer Zeit noch gar nicht im Autogeschäft aktiv waren, wird vom klassischen Autohandel moniert.
Daher fordern die Autohändler gemeinsam mit den Herstellern Ideen für Vertriebskonzepte, die sie in die Lage versetzen, rasch wieder mit Autos Geld verdienen zu können.
