Vier Räder, zwei Sitze und ein Stecker – bis dahin unterscheidet sich das Elektroauto der TU München nicht von anderen Fahrzeugen dieses Kalibers. Doch Markus Lienkamp, der aus der VW-Konzernforschung eigens für dieses Projekt nach München gekommen ist, verspricht dennoch ein völlig neues Konzept. Die Schwäche der großen Hersteller sei, „nur in Klassen und Modellen zu denken“, sagt Lienkamp. Hingegen sei es für die Autofirmen schwer, etwas völlig Neues zu erstellen, da sie ihre gesamte Produktion umstellen müssten.
Da sollen die Experten der TU helfen: Mittlerweile sind in München 36 Professoren und über 100 Doktoranden aus acht Fakultäten an diesem Projekt beteiligt. Das Projekt namens „Mute“ sei daher „kein g’spinnertes Produkt“, sagt Lienkamp. Klar, dass es mittlerweile auch große Hersteller interessiert: Ford, Daimler und BMW entwickeln gemeinsam einzelne Komponenten. Die Präsentation ist für die IAA im Herbst 2011 geplant, der Serienstart für 2012.



www.tum.de