Demnach hat die komplette Bundesinnung Zembachers E-Mail vom 14.9.2009 an Ing. Josef Schirak, der zwischen Bundesinnung und ÖWV vermitteln sollte, in vielem falsch interpretiert. Anders herum: Können die adressierten Funktionäre nicht richtig lesen oder der Adressat nicht richtig schreiben?
BIM Friedrich Nagl legt in diesem Zusammenhang Wert auf die Feststellung, dass Zembacher ihn und alle im St. Pöltener Schlichtungsgespräch involvierten Personen schriftlich (s. Faksimile als PDF-Datei) in Kenntnis gesetzt hat, dass der Mängelkatalog zukünftig allen Mitgliedsbetrieben um 79 € pro Stück angeboten wird. Das gegenständliche Papier geben wir in der für Zembacher & Co. wesentlichen Passage wieder, das Original liegt der Redaktion vor.
Die Unschärfe in der Wiedergabe zu den Fakten „EBV-Schnittstelle“ und „Abschlagszahlung“ liegt in der mündlichen Überlieferung der Fakten durch die Bundesinnung. Das ist bedauerlich, aber wahr.
Bleibt die Frage offen, wie weit sich der ÖWV öffentlich noch hinauslehnen will in dieser für den Verlag sicherlich nicht einfachen Situation, von der Bundesinnung mit „sofortiger Auflösung des bestehenden Vertragsverhältnisses“ bedient worden zu sein.
