„Wir rechnen mit den ersten Autos in ein bis zwei Jahren“, derzeit habe Raiffeisen-Leasing 150 Elektrofahrräder und 20 Elektroscooter unter Vertrag. Sobald der erste Hersteller damit auf den Markt geht, rechnet Engert mit einer Sogwirkung und einer Welle von Elektroautos. Per 2020 könnte Strom 40 bis 50 % des Mobilitätsbedarfs abdecken. Das Leasingprinzip „nutzen statt besitzen“ lasse sich mit einander ergänzenden Verkehrsmitteln beim Konzept von The Mobility House, das außer Autos auch elektrische Zweiräder einschließlich Kraftstoff und Service sowie Fahrausweise öffentlicher Verkehrsmittel umfasse, wunderbar verwirklichen. Raiffeisen-Leasing gehe es in diesem Fall nicht um direkte Gewinnung zusätzlicher Kunden, sondern darum, die Marktstärke zu nutzen und über die Stärkung der Imagekomponente Kunden anzusprechen.
„Wir haben viele Erfahrungen mit alternativen Antriebsformen“, sagt Engert, Biodiesel habe das Unternehmen relativ rasch ad acta gelegt, Ethanol sei politisch erledigt. Für die Errichtung von Stromtankstellen werde man nicht nur bei Garagenbetreibern, sondern auch in der Lagerhaus-Organisation lobbyieren.
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