Eine Konsequenz dieses Schritts ist das Ende des Sammelbezugs der Kfz-Wirtschaft. Gleichzeitig legt die Innung die Herausgeberfunktion für das Branchenblatt zurück. Im nächsten Jahr wollen die Kfz-Techniker die Produktion des Mängelkatalogs über eine öffentliche Ausschreibung vergeben. ÖWV-Geschäftsführer Thomas Zembacher (r.) stellt der Innung bei Bedarf eine EBV-Schnittstelle zur Verfügung und hat eine Abschlagzahlung in unbekannter Höhe in Aussicht gestellt.
Hintergrund für diese Entwicklung ist ein Klagebegehren, das der ÖWV gegen Mag. Karl-Heinz Wegrath in der Causa Mängelkatalog angestrengt hat und von der Innung als Stellvertreter-Verfahren betrachtet worden ist. Das Klagebegehren ist inzwischen  zurückgezogen worden. Vonseiten der Innung wird ins Treffen geführt, dass eine Zusammenarbeit mit dem ÖWV in der bisherigen Form ohnehin nicht mehr zeitgemäß sei. Im Bundesgremium Fahrzeughandel wird dem Vernehmen nach ebenfalls ein Ausstieg aus der Kooperation mit dem ÖWV ventiliert.