Der GM-Verwaltungsrat bestätigt weiter, dass General Motors selbst 35 % behalten möchte und die Mitarbeiter von Opel weitere 10 % übernehmen könnten. Auch nach dem Mehrheitsverkauf von Opel an Magna/Sberbank sollen Opel und Vauxhall in die globale GM-Produktionsorganisation integriert bleiben, wird GM-Konzernchef Fritz Henderson zitiert.
Eine endgültige Vereinbarung mit allen mit der Redimensionierung verbundenen Hässlichkeiten von Opel/Vauxhall könnte sich damit bis nach der Bundestagswahl Ende September 2009 hinziehen. Im aktuellen Stimmungsbild sind die Opel-Leute der Gratulation zum Ergebnis näher als dem Beileid.
EURODA-Händlerpräsident Jaap Timmer (B.) begrüßt wie sein Stellvertreter Albert Still (AVAG-Gruppe) die Entscheidung der Amerikaner. Auf die Frage nach dem von EURODA lancierten Händlerbeteiligungsmodell an „Opel Neu“ antworten beide optimistisch: „Wir gehen davon aus, von Magna in geeigneter Form in den künftigen Vertriebsprozess eingebunden zu werden.“