So lautet eine Forderung in der gemeinsamen Erklärung der Daimler AG, Ford Motor Company, GM Corp./Opel, Honda Motor Co., Hyundai Motor Company/Kia Motors Corporation, der Allianz Renault SA/Nissan Motor Corporation sowie der Toyota Motor Corporation.
Die Tankstellen sind eine der Voraussetzungen für die Markteinführung und den Betrieb von Brennstoffzellenautos. 2015 soll dann eine nennenswerte Zahl – Schätzungen gehen über den Lebenszyklus verteilt von weltweit einigen hunderttausend Einheiten an Brennstoffzellen-Fahrzeugen (Elektroautos mit Brennstoffzellenantrieb) aus. Die Autohersteller verweisen in der Erklärung zu den Tankstellen auf existierende Demonstrationsprojekte.
Die global tätigen Autohersteller hatten sich auf eine gemeinsame Strategie geeinigt, nachdem einzelne Marken immer wieder Prototypen mit Brennstoffzellenantrieb aus ihren Entwicklungsschubladen gezogen hatten. Die Tankstellenfrage ist wie immer das zentrale Thema.
Auch für den innerbetrieblichen Transport bringt die Brennstoffzelle wirtschaftlich und für die Umwelt etwas: Der Autohersteller Nissan hat im US-Werk Smyrna kürzlich 60 Elektroschlepper für den Materialtransport mit Methanol-Brennstoffzellenantrieben (Oorja Pac) vom Hersteller Oorja Protonics/Fremont, CA. ausgerüstet. Die Umstellung macht nicht nur 70 Stationen zum Laden der Batterien im Werk überflüssig, die jährlich 540.000 kW verbraucht haben, sondern spart auch pro Arbeitstag 35 Stunden, die für den jeweils 15- bis 20-minütigen Batterietausch- oder Ladevorgang notwendig waren: Jeder Fahrer kann den Methanoltank in weniger als einer Minute auffüllen.
www.hydrogencarsnow.com
