„Bisher liegen unsere Umsätze 20 bis 25 % über dem Vorjahr“, berichtet Michael Röck, Sprecher des Denzel-Konzerns und gemeinsam mit Christof Fuchs, Geschäftsführer von Denzel Mobility Carsharing. 2008 konnte das Joint Venture mit der Schweizer Genossenschaft Mobility knapp 3 Mio. € erwirtschaften. Heuer hat sich zwar die Kundenzahl durch den Wegfall von „Karteileichen“ von 16.000 auf rd. 13.000 reduziert, doch kamen prominente Namen wie Ikea oder der Medienkonzern Styria hinzu. „Gemessen an der Einwohnerzahl sind wir nach der Schweiz der Markt mit der zweithöchsten Carsharing-Dichte“, erklärt Röck, der freilich noch viel ungenutztes Potenzial sieht. „Die Idee ist nach wie vor zu wenig bekannt. Viele verwechseln Carsharing beispielsweise mit dem Bilden von Fahrgemeinschaften.“
In Deutschland, berichtet der Bundesverband Carsharing, nahm die Zahl der Anwender 2008 um 18 % zu. Außerdem, so eine Studie des Autovermieters Europcar, würden 18 % der Deutschen komplett auf einen eigenen Pkw verzichten, wenn ausreichende Alternativen zur Verfügung stünden.
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