Die unter dem Namen „DataDot DNA“ vermarkteten Markierungen sind für das freie Auge nicht sichtbar, zeigen aber unter Laserbeleuchtung eine eindeutig zuzuordnende Signatur. „Die ÖBB wollen auf diese Weise Buntmetalldiebe abschrecken“, erklärt Rainer M. Moringer, Geschäftsführer von Mighty Dot Austria. Die zur Erdung von Signalanlagen, Masten und Lärmschutzwänden verwendeten Kupferkabel seien in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Diebesgut geworden. Kürzlich sei beispielsweise die gesamte Streckensteuerung im Bereich Süßenbrunn wochenlang ausgefallen, als nach dem Diebstahl eines Erdungskabels ein Blitz einschlug.
Moringer vermarktet seine Dienstleistungen auch in der Autobranche. Hier zählen die österreichischen Tochtergesellschaften der Vienna Insurance Group, Forstinger sowie die Autohäuser Keusch und Stahl zu den Anwendern. „Darüber hinaus sind wir mit einigen Unternehmen im Gespräch“, hofft Moringer auf weitere Kooperationen.



www.m-dotdna.at