Pilkington wird künftig stattdessen via Servicecenter in Österreich präsent bleiben. Ende September werden die Mitarbeiter, die in der Produktion des Autozulieferers Pilkington Automotive tätig waren, den Hersteller von Autoglas – in Eisenerz wurden namentlich Windschutzscheiben produziert – verlassen. Die Maschinen der im April ausgelaufenen Produktion, als deren Leiter Ing. Alexander Hammer fungierte, wurden zum Teil an andere Pilkington-Produktionsstätten weitergegeben und zum Teil verschrottet.
Das spezialisierte Produktionsunternehmen Voest Alpine Glas GmbH war 1983 von Voest Alpine Erzberg GmbH gegründet worden, um Ersatzarbeitsplätze für beim Erzbergabbau nicht mehr benötigte Mitarbeiter zu schaffen. 1992 wurde Voest Glas an den britischen Hersteller Pilkington verkauft. Windschutzscheiben aus Eisenerz wurden vor allem in den Pilkington-Konzern geliefert und in den Fahrzeugen renommierter europäischer Hersteller eingebaut. Das Werk, das zuletzt als Teil der NSG Group für Erstausrüstung und Ersatzteilmarkt fertigte, stand bereits 2002 auf der Kippe. Ende 2008 sei die Auslastung von Eisenerz, so eine Pilkington-Sprecherin, viermal geringer gewesen als die anderer Standorte.
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