Masseverwalter Dr. Ferdinand Lanker, Klagenfurt, erteilte bei 2,060 Mio. € Gebot den Zuschlag an Josef Sintschnig (68). Eingedenk einer 14-tägigen Frist will der Senior gemeinsam mit seinen Söhnen Benjamin und Constantin die beiden Kaposi-Betriebe in die Autowelt Sintschnig integrieren. Dabei wird die Bank für Kärnten und Steiermark ein Wörtchen mitreden und Insider rechnen damit, dass Sintschnig mit der Zeit sich in die geräumigeren Kaposi-Standorte verfügen wird. Ob alle bisherigen 45 Beschäftigten übernommen werden, ist offen.
Eine Entscheidung über die Fortführung der Volvo-Handels- und Servicetätigkeit unter Sintschnig in Klagenfurt und Villach ist noch nicht gefallen.
Der unterlegene Mitbieter Wilhelm Weintritt, Baden/Neusiedl/Liezen, will den nunmehr entstehenden „monopolistischen Ford-Wirtschaftsraum“ via Jagersberger, Graz, betreuen und plant, in Klagenfurt auf dem ehemaligen Gelände von Austrocar (Chrysler,Jeep, Dodge) mit Teilen des Kaposi-Personals einen Ford-Standort zu installieren.
Josef Sintschnig zu dieser Ansage: „Soll der Weintritt das halt machen. Ich habe den Bann von Importeur Ford überstanden, ich werde das auch meistern.“ Sollten sich die bislang befreundeten Kontrahenten nicht einigen, sprechen Insider von einem Gemetzel zulasten der Marke Ford.