Unter dem Dach der Wolfgang Denzel Holding AG gibt es ab September die neue Wolfgang Denzel Auto AG, der alle unmittelbar mit dem Autogeschäft befassten Töchter (darunter die ebenfalls neu gegründeten Firmen Mitsubishi Import GmbH und Asia Car Import GmbH, letztere mit Fokus auf die geplanten China-Geschäfte) zugeordnet werden. Darüber hinaus unterstehen der Holding die Wolfgang Denzel AG, die Denzel Immobilieninvest GmbH und die Bankhaus Denzel AG. Ein genaues Organigramm liegt diesem Artikel bei.
Vorstandssprecher Ing. Alfred Stadler betont, dass die Reorganisation nach der Trennung von defizitären Unternehmensteilen aus einer Position der Stärke erfolge: Im 1. Halbjahr gelang es der Wolfgang Denzel AG, den Gewinn gegenüber dem Vorjahr von 700.000 auf 3,4 Mio. € zu steigern. Im Gesamtjahr, das 2008 mit 1,7 Mio. € Verlust noch negativ ausfiel, rechnet Stadler mit einem der beste Finanzergebnisse der letzten Jahre: „Das Niveau von 2007 werden wir auf jeden Fall erreichen.“ Damals wurden 3,9 Mio. € Überschuss erwirtschaftet.
Keineswegs, versichert Stadler, wolle man mit der neuen Struktur den Verkauf einzelner Unternehmensteile erleichtern. Ein Börsegang sei ebenso wenig geplant, der Konzern bleibe über eine Stiftungskonstruktion Eigentum der Familie Denzel. Auch die Abgabe der seit Langem defizitären Linzer Einzelhandelsniederlassung, die künftig von Investoren aus der Rallyeszene unter dem Namen „Car Center Linz“ (CCL) betrieben werde, werde keine Vorbildwirkung für andere Standorte haben. „Solange ich im Vorstand bin, wird es kein Tarbuk-Schicksal geben“, betont Stadler, angesprochen auf ein prominentes Negativbeispiel aus der österreichischen Autobranche.
www.denzel.at
