Vom scheidenden Porsche-Chef Wendelin Wiedeking (s. separaten Artikel) abgesehen, wird die Übernahme, für die seit Mittwoch Abend durch Aufsichtsratsbeschlüsse die Weichen gestellt wurden, weithin als zukunftssichernd begrüßt. „Die angestrebte Zusammenführung von Volkswagen und Porsche folgt einer zwingenden industriellen Logik und bietet vielversprechende Perspektiven“, erklärt VW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Martin Winterkorn. „Wie heute schon Audi würde sich auch Porsche unter dem Dach Volkswagen eigenständig entwickeln und seine Identität bewahren können.“ Bis zum 13.8. solle eine Grundlagenvereinbarung über die Verschmelzung von Porsche und VW ausgearbeitet werden, gänzlich vollziehen will man die Integration bis Mitte 2011.
Offen bleibt unterdessen, ob und wie sich der Vorgang auf die österreichische Porsche Holding auswirken wird. In den vergangenen Tagen wurde immer wieder darüber spekuliert, dass der VW-Konzern das Unternehmen im Zuge von Neustrukturierungen aus dem bisherigen 100-%-Eigentum der Familien Porsche und Piech übernehmen könnte. Die Porsche Holding gibt dazu weiterhin keine Stellungnahme ab.



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