Auslöser dieser Meldungen waren Aussagen des deutschen Händlersprechers Thomas Bieling, der von negativen Signalen „von GM und auch von Magna“ berichtete. Dies würde sich mit Statements von Magna-CEO Siegfried Wolf decken, der gegenüber Lederers Medienwelt schon Anfang Mai die Sinnhaftigkeit einer Händlerbeteiligung in Frage gestellt hatte.
Die EURODA verweist dagegen darauf, dass am 22.7. in Frankfurt neuerliche Gespräche mit Magna stattfinden werden. Dabei werde man sich mit den „vitalen Interessen des Fortbestehens von Opel und damit der Händlerorganisation“ beschäftigen. Für die EURODA werden Präsident Jaap Timmer und dessen Stv. Albert Still an der Gesprächsrunde teilnehmen. Laut Timmer lehnt Magna zwar eine Beteiligung der Händler an den Produktionsaktivitäten ab, eine Einbindung in den Vertrieb erscheine aber möglich: „Hier scheint es durchaus Gesprächsbereitschaft zu geben.“ Man würde aber auch eine Ablehnung akzeptieren, zumal das Beteiligungsangebot ja vor allem dazu gedient habe, den Glauben an den Fortbestand von Opel zu unterstreichen.



www.euroda.eu