45.000 Mitarbeiter in Deutschland bekommen anstatt Ende Juni zu Urlaubsbeginn ihren Lohn einige Tage später, um Vereinbarungen mit den Banken einzuhalten. Von den Mitarbeitern werden alle Opfer abverlangt und die sollen dennoch brav konsumieren, auf Urlaub fahren und Geld ausgeben.
Damit die Banken ruhig bleiben, es geht um rd. 100 Mio. € Lohnleistungen, werden die Zahlungen ins 3. Quartal verschoben. Am Ende des 2. Quartals werden bestimmte Finanzkennzahlen wie das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Vorsteuerergebnis verlangt. Dabei müssen bestimmte Werte eingehalten werden.

In diesem Zusammenhang sei der Umkehrschluss erlaubt, die Legalität solcher Maßnahmen zu überprüfen. Würde ein Kleinunternehmen derartig agieren, wäre gerichtliche Verfolgung unausweichlich. Der Fall Continental zeigt auf, dass sich Konzerne vor den Augen der Öffentlichkeit immer rücksichtsloser von jeder Geschäftsethik distanzieren.



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