Als Vorsitzender des Nutzfahrzeuggremiums des europäischen Autoherstellerverbands ACEA forderte er bei der Konferenz die Verkehrsminister auf, tragfähigen Unternehmen beim Überbrücken der Krise zu helfen, um den Fortschritt in Sachen nachhaltiges Wachstum anzuschieben und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu sichern. Die Konferenz der Verkehrsminister in Leipzig läuft zeitgleich mit dem Wettbewerbsrat der EU, der Maßnahmen zur Stützung des Industriestandorts EU in der Krise bewerten soll. In dem „heftigsten Abschwung, den wir je erlebt haben“ müssten die Politiker „verhindern, dass tragfähige Unternehmen scheitern und sie müssen koordiniert handeln“, so Östling. Die Bestellungen für schwere Lkw gingen im 1. Quartal 2009 auf 10.000 (1. Quartal 2008: 100.000) Einheiten zurück – eine der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, die einen merklichen Rückgang im Transportwesen ausgelöst hat. Für das Gesamtjahr rechnen die Hersteller mindestens mit einer Halbierung der Nfz-Produktion. In der EU wurden mit der Produktion von 2,6 Mio. Nutzfahrzeugen fast 70 Mrd. € erwirtschaftet; rechnet man die Zulieferer mit, sind in der Industrie 1,5 Mio. Arbeitsplätze von der Nfz-Fertigung abhängig.
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