„Wir haben den Eindruck, dass wir etwas in Vergessenheit geraten sind“, bedauert EURODA-Vorsitzender Jaap Timmer. Magna hatte sich, wie berichtet, zurückhaltend gegenüber den Händlerplänen geäußert. Fiat hat bislang überhaupt Aussagen vermieden, was einzelne Händler sogar mit dem spät in die Verhandlungen eingestiegenen chinesischen Bieter Beijing Automotive Industry Corp. (BAIC) liebäugeln ließ.
Bislang scheitern die Gespräche zwischen Fiat, Magna, General Motors sowie deutschen und amerikanischen Regierungsvertretern vor allem daran, dass von GM überraschend ein zusätzlicher Finanzbedarf von 300 Mio. € gemeldet wurde. Hier setzt Timmer an: „Wir appellieren daher nochmals an die Bundesregierung, unser Angebot über 500 Mio. € ernst zu nehmen. Es ist eine historische Chance für die Automobilindustrie, dass Händler und Hersteller gemeinsam in unternehmerischer Verantwortung die Zukunft gestalten.“



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