Der Premium-Reifenhersteller tritt in Europa künftig unter Apollo-Vredestein B.V. auf und wird vom bisherigen Amtel-Vredestein-CEO Rob Oudshoorn weitergeführt. Die Kaufsumme von 175 Mio. € wird von den neuen Eigentümern nicht kommentiert.
Oudshoorn bestätigt, dass mittels Knowhow-Transfer künftig Vredestein-Reifen auch  in Indien produziert würden und damit das beabsichtigte Apollo-Werk in Ungarn obsolet werde.
Im Gegenzug werden von Vredestein Apollo-Reifen in Europa vermarktet werden – so auch über die eigene Niederlassung in Wien. Unabhängig davon bleibt auch die Schweizer Reifenmarke Maloya – aktuell in Österreich exklusiv im Forstinger-Vertrieb – im Programm.
Apollo Tyres beziffert den Jahresumsatz mit umgerechnet rd. 750 Mio. €. Neben vier Fabriken in Indien unterhält das Unternehmen aus Dunlop-Vereinbarungen je zwei Produktionsstandorte in Südafrika und Simbabwe. Daher rühren in Südafrika auch die Vermarktungsrechte an der Marke Dunlop.