Wer hinter uns die Nummer 2 in der Fachzeitungsreihung ist, darf uns egal sein. AUTO & Wirtschaft hat die Türen – Stichwort Mängelkatalog und Pickerl-Schilling – für die Innung aufgestoßen. Meister Nagl wendet sich dort hin, wo der Speck hängt.
Mir dient der Humor weiters als konsensförderndes Schmiermittel. Dass der Nagl Fritz etwas Lustiges auch lustig und nicht ernst gemeint haben kann, erkennt man daran, dass sein Blick dabei nicht verachtend, sondern schläfrig wirkt. Das macht ihn vielen umgänglich, einigen liebenswürdig sympathisch, anderen wiederum langweilig. Dennoch ist sein Humor ausgeprägt, weiß er doch manche brenzlige Situation mit voluminösem Unterton zu entschärfen.
Mein Humor findet zwischen den Zeilen statt. Oft nur mit Anspielungen und die Pointe schwingt irgendwo im Zwischenraum mit – als Fundament des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlichster Kulturen im Autogeschäft.
Und mit dem Nagl im Bett? Geht nicht! Wo der Fritz sich bettet, hat keiner mehr Platz. Auch nicht in einem Himmelbett. Das ist doch einleuchtend, weswegen auch die Wahl zum obersten Kfz-Meister Österreichs, die mit 10 von 17 möglichen Stimmen eindeutig zu seinen Gunsten entschieden worden ist, nicht weiter absurd ist. So verbleibe ich ernsthaft mit der Bitte, auf Basis dieses Votums dem Fritz Nagl für seine Pläne gefälligst auch die 100-Tage-Frist einzuräumen.