Die Bundesinnung der Kfz-Techniker unter der neuen Führung von BIM Friedrich Nagl hat sich entschlossen, Mängelkatalog, EBV, Schulung etc. künftig in Eigenregie und ohne den bisherigen Kooperationspartner ÖWV zu organisieren.
Grund für diesen Schritt ist lt. Innungsspitze eine exorbitante Verteuerung aller unter dem Begriff „Mängelkatalog+“ angeführten Dienstleistungen gewesen, der ursprünglich im Paket um 395 € den ugf. 5.500 ermächtigten §-57a-Kfz-Betrieben offeriert worden ist. Dieser Preisansatz wurde vom ÖWV inzwischen deutlich zurückgenommen, Autofahrerclubs sollen zu einem „symbolischen“ Anerkennungspreis – die Rede ist von 1.000 € auf 3 Jahre – bedient werden. Die Kfz-Innung, die aus dem Mängelkatalog bislang keinen Schilling bzw. Euro lukrieren konnte, fühlt sich in ihrer Herausgeberrolle vom OWV missbraucht und finanziell über den Tisch gezogen.
Mag. Kersten Viehmann, der als Geschäftsführer 10 Jahre aufseiten der Bundesinnung diese Entwicklung mitgestaltet hat, will, jetzt auf Seiten des ÖWV, diese üppige Einnahmequelle mit Zugeständnissen vieler Art „retten“. Das wiederum will der für diese Operation in der Bundesinnung weiter zuständige Ing. Josef Puntinger nicht dulden. Vielmehr sollen für alle Käufer des Mängelkatalogs samt EBV gleiche Rahmenbedingungen herrschen.