Mit mehr als 30 Lastzügen wollen die Frächter ab 9 Uhr um die Wiener Ringstraße kreisen. Sie fordern die Einhaltung der bereits von der letzten Regierung per Handschlag versprochenen Erleichterungen. Österreich sei der teuerste Lkw-Standort Europas mit den höchsten Gesamtbelastungen. Die Transportbranche spürt seit Herbst 2008 den Rückgang, speziell in den exportorientierten produktionsnahen Bereichen. Nicht nur die Anzahl der Insolvenzen, sondern auch der Frächter, die speziell in Richtung Osten „ausflaggen“, steige, erklären Komm.-Rat Wolfgang Herzer (l.), Obmann der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe und des Fachverbands Güterbeförderung, und sein Stellvertreter Franz Wolfsgruber. Dadurch entgingen dem Staat pro Lkw bis zu 70.000 € Steuern und Abgaben. Österreichs Transportwirtschaft drohe unter den aktuellen Bedingungen das „Aus“. Dagegen stehe die ausländische Konkurrenz schon in den Startlöchern, wenn die heimischen Unternehmer aufgrund exorbitanter Belastungen nicht mehr mithalten könnten. Die Transportvolumina seien seit Herbst, speziell im Fernverkehr, bis zu 60 % zurückgegangen. Der Asfinag fehlten durch Rückgänge der Lkw- und Busmaut – deren Gesamtaufkommen rd. 1,2 Mrd. € ausmacht, rund 150 Mio. €.
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