Trotz jahrelanger Debatte in der EU ist unklar, wie sich Österreich bei den entscheidenden Abstimmungen über Beibehaltung oder Wegfall des Designschutzes auf sichtbare Karosserieteile verhalten wird. „Österreich hat seine Haltung von Deutschland abhängig gemacht“, erklärt Ing. Wolfgang Dytrich, LGO des Teilehandels und Obmann des Verbands freier Kfz-Teilefachhändler (VFT). Dieser tritt vehement für die sog. Reparaturklausel, also die Aufhebung des Designschutzes, ein.
Pikant ist, dass Deutschland wiederum entsprechend der Mehrheit der anderen EU-Staaten abstimmen will. Derzeit, so Dytrich, herrsche in der Union Gleichstand. Das weithin erwartete Einlenken von Schweden würde die Mehrheitsverhältnisse aber zugunsten des Endes des Designschutzes verschieben.
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