Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Standorte Wien, Linz und Hallein stieg (aufgrund eines buchhalterischen Effekts) auf 54,1 (24,6) Mio. €. Der Jahresüberschuss stieg auf 44,1 (23,3) Mio. €. Das Werk Hallein litt aufgrund der Situation der Automobilindustrie unter dem Nachfrageeinbruch.
Ausschließlich der Bereich Großdieseleinspritzausrüstung konnte 2008 das hohe Niveau halten, während die Nachfrage nach Zahnrad-Förderpumpen ab dem 3. und die Nachfrage nach Denox-Abgasnachbehandlung für Nutzfahrzeuge im 4. Quartal zurückging, führte der Standortverantwortliche Dkfm. Ernest Fiedler aus. Hallein hat weltweite Leitwerksfunktion für die drei Sparten Großdieseleinspritzausrüstung, Denox-Abgasnachbehandlung und Zahnrad-Förderpumpen.
Die „veritable Krise“ werde 2009 „allen in der Bosch-Gruppe beteiligten Personen viel abverlangen“, erklärte Strobel. „Wir wollen mit der Stammbelegschaft durchkommen und müssen dabei alle Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung nutzen.“ Angesagt sei strengstes Kostensparen, um die Liquidität zu sichern.



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