Wegbegleiter aus dem Konkurrenz- und Kundenverhältnis attestieren Ing. Erich Fric neben seinem diplomatischen Auftreten hohe Sachkompetenz in allen Absatzkanälen des österreichischen Reifenhandels. Dieser personelle Aderlass könnte trotz bestens beleumundeten Verkaufsteams in den einzelnen Konzern-Marken Goodyear Verluste im Markt bescheren, wird gemutmaßt.
Michelin, dann Continental, Pirelli und auch die vielen kleineren Qualitätsanbieter werden sogleich als Nutznießer dieser Personalrochade angesehen. Dem Vertriebskanal Autohaus im Reifenhandel, mit Wilhelm Krejci bei Continental/Semperit manifestiert, sei mit dem Abgang ein wesentliches Gegengewicht abhanden gekommen, wird moniert. Eine aus dieser Entwicklung abzuleitende frühere oder spätere Aufgabe der österreichischen Importorganisation wird von Goodyear-Dunlop-Tires-Europa-Präsident Arthur de Bok dementiert.
Fric-Nachfolger Mitchell Peeters sieht die Sache gelassen, bittet seine Kunden für sich und seine österreichische Führungsriege um eine faire Chance. Letztlich entscheidend im Kundenerfolg seien Produktqualität, Verfügbarkeit und Preiswürdigkeit. Peeters befindet sich zurzeit mit Fric und dem für das „Consumer Business“ neuen Gesamtverantwortlichen Mag. Tassilo Rodlauer auf Kundentour.