Auf Einladung des europäischen Wirtschaftsbundes, dahinter steht wahlwerbend EU-Mandatar Othmar Karas, trafen sich unter der Leitung von BGO Dr. Gustav Oberwallner 12 Funktionäre aus den Landesgremien und dem VÖK (Verband österreichischer Kfz-Betriebe) mit Paolo Cesarini als höchsten Kommissionsvertreter in Sachen Kfz-GVO in Brüssel zum „Working-Breakfast“.
Unter dem Eindruck der globalen Krise und besonders die der Autoindustrie, so der Tenor der Teilnehmer, stehe eine Verlängerung der bestehenden Kfz-GVO bis vielleicht 2013 im Raum. Eine diesbezügliche Entscheidung wurde von Cesarini für Juli 2009 in Aussicht genommen. Bis 2013 bestünde folglich die Chance für Autoindustrie, Handel und beteiligte Interessengruppierungen, rechtlich begründete Alternativen sowohl auf nationaler als auch europäischen Ebene zu schaffen.
Bemerkenswert war, dass der Delegation kein Mitglied der heimischen Importeure angehörte, obwohl Einladungen an den Arbeitskreis der Automobilimporteure versendet worden waren.