Den Anfang machte, wie in der aktuellen Ausgabe unserer Wochenzeitung „Eurotax AUTO-Information“ berichtet, die österreichische Tochtergesellschaft A. Rohé GmbH: 7,5 Mio. € Passiva stehen lediglich 3 Mio. € Aktiva gegenüber, 69 Mitarbeiter sind betroffen. Die Bemühungen des erst im September 2008 ernannten Geschäftsführers Ing. Wolfgang Fellner, doch noch das Steuer herumzureißen, blieben zumindest bis jetzt erfolglos.
Nun folgt, wie sich für Kenner der Lage bereits abgezeichnet hat, die internationale Holdinggesellschaft. Bei ihr belaufen sich die Passiva auf 26,5 Mio. €, die Aktiva auf 16 Mio. €. Wie das Unternehmen mitteilt, können Verbindlichkeiten nicht mehr bedient werden, da die zumeist osteuropäischen Töchter ihrerseits ihre Mittel zur Deckung der Ansprüche von Kunden und Lieferanten aufwenden müssten. Geschäftsführer DDI Jan Satek hofft dennoch auf einen Zwangsausgleich, um die Restrukturierung der Firmengruppe fortsetzen zu können.
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